Walldorf: Hintergründe der Walldorfer Halloween-Randale weiter unklar

Auch eine Woche nach den Randalen einer Gruppe von etwa 30 bis 40 Jugendlichen zu Halloween in Walldorf, sind die Hintergründe weiter unklar. Zumindest ein Teil der Molotowcocktails, die unter anderem auf eine Schule, das Rathaus und einen Polizeiposten geworfen wurden, soll aus Flaschen des Getränkelieferanten Rapp gebastelt worden sein. Die Beamten gehen davon aus, dass das Leergut zuvor entwendet wurde und rufen Kunden auf, das zu überprüfen. Zudem sollen sich Personen melden, die während der Vorfälle anwesend waren und sich von den Aktionen distanzieren. Ein Ehepaar, dass die Szene beobachtete und sich den Jugendlichen in den Weg stellte, wurde durch Schläge und Tritte verletzt. Bei einer anschließenden Kontrolle kleinerer Gruppen, wurde ein 19-Jähriger vorläufig festgenommen, der nach Benzin roch. Insgesamt war die Polizei mit 10 Streifenwagen im Einsatz. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. (mj)