Weinheim: W-LAN-Netz in Flüchtlingsunterkünften

In der Flüchtlingsunterkunft in Weinheim wurde ein Freifunk-Netz eingerichtet. Wie es heißt, bietet man den Flüchtlingen so die Möglichkeit, über Soziale Medien und Mailprogramme unkompliziert Kontakt zur alten Heimat aufzunehmen. Zuständig für die W-LAN Verbindung ist der Weinheimer Informatik-Student Ben Oswald, der Vorsitzende des Vereins „Freifunk Rhein-Neckar“. Mit der Hilfe von Thomas Fischer, Mitarbeiter des Weinheimer Rathauses, wird die Sache rund. Fischer wurde von Oberbürgermeister Heiner Bernhard beauftragt, eine W-LAN-Verbindung in den Unterkünften zu errichten.

Wie es heißt, setzt sich der bundesweit agierende Verein „Freifunk“ dafür ein, dass der Internet-Zugang zur Grundversorgung einer weltweit und global-vernetzten Welt gehört.

Nach Angaben der Stadt Weinheim werden immer mehr private Anbieter, Verwaltungen und Unternehmen auf das Freifunk-Modell aufmerksam. Demnächst soll auch in der Weinheimer Stadtbibliothek ein W-LAN Netz bereitgestellt werden. Im Moment machen sich die „Freifunker“ über weitere Standorte Gedanken. (cal/Quelle: Stadt Weinheim)