Wiesbaden/Bensheim: Städte setzen Kita-Beiträge aus

Die Städte Wiesbaden und Bensheim reagieren auf die Schließung von Kindergärten und Schulen wegen des Coronavirus und setzen Beiträge für Betreuung vorerst aus. Die Stadt Wiesbaden zieht im April keine Beiträge für die Angebote der Kindertagesstätten, der öffentlich geförderten Kindertagespflege, der Betreuenden Grundschulen und der Grundschulkinderbetreuung ein, heißt es in einer Mitteilung der Stadt.  Der Beschluss sei am Dienstag vom Magistrat in Wiesbaden getroffen worden und gelte sowohl für städtische Einrichtungen als auch Kindertagesstätten und Grundschulkinderbetreuungen in freier Trägerschaft. Über eine endgültige Erstattung der Beiträge werde der Magistrat und die Stadtverordnetenversammlung entscheiden, teilte Sozialdezernent Christoph Manjura mit. Dabei sollten auch die finanziellen Auswirkungen und rechtliche Konsequenzen betrachtet werden. In Bensheim werden die Gebühren für März zunächst ausgesetzt. Wie ein Sprecher der Stadt mitteilte, gelte dies für Kitas, die in städtischer Hand seien. Dies habe der Bürgermeister entschieden. Man wolle mit diesem Schritt vor allem die Familien entlasten. In Hessen werden für die Betreuung in Kindergärten seit dem Kindergartenjahr 2018/2019 für Kinder ab 3 Jahren bis zum Schuleintritt für sechs Stunden am Tag keine Gebühren erhoben. Für eine Betreuung über diesen Zeitraum und das Alter des Kindes hinaus sind Gebühren zu zahlen. (dpa/lhe/asc)