Wiesloch: Fremdenfeindliche Attacken haben juristisches Nachspiel

Die mutmaßlichen fremdenfeindlichen Übergriffe in einem Café in Wiesloch, die im vergangenen Herbst für Aufregung sorgten, haben ein juristisches Nachspiel. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Heidelberg werden sechs Personen unter anderem wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung in Tateinheit mit Volksverhetzung angeklagt. Die Männer, die Teil eines Junggesellenabschieds waren, sollen in der Wieslocher Innenstadt fremdenfeindliche Parolen skandiert und Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verwendet haben. Im Außenbereich eines Cafés sollen sie mit der Außenbestuhlung türkisch und portugiesisch stämmige Personen angegriffen haben. (mj)