Wiesloch: Stahlkugeln auf Eingangstür geschossen – Polizei schließt politischen Anschlag nicht aus

Das Haus des Bundessekretärs des Geistlichenrats der Alevitischen Gemeinde Deutschlands in Wiesloch ist mit Stahlkugeln beschossen worden. Die Polizei schließt nach eigenen Angaben einen politischen Anschlag nicht aus. Sie stellt einen Zusammenhang zu den politischen Aktivitäten des Mannes her. Wie es heisst, habe am Sonntagabend ein Bewohner eines Hauses in der Kolpingstraße eine Eindellung an der metallenen Eingangstür entdeckt, der er zunächst keine nähere Beachtung geschenkt habe. Beim näheren Hinsehen am Montagmorgen erkannte er eine runde Eindellung an der Tür sowie ein Loch in deren Glaseinfassung. Darüber hinaus lag eine Stahlkugel auf dem Boden vor der Haustür. Die Polizei stellte bei einer Absuche in der näheren Umgebung des Hauses eine zweite Kugel sichert. Beide Kugeln seien vermutlich mit einer Art „Schleuder oder Zwille“
abgeschossen worden. Eine Gefährdung der Bewohner oder anderer Personen habe nach Polizeiangaben nicht vorgelegen. Es würden Schutzmaßnahmen hinsichtlich des Anwesens und seiner Bewohner abgestimmt. Die Polizei sucht Zeugen, die zwischen Samstagvormittag und Sonntagabend verdächtige Beobachtungen gemacht haben. (mho)