Winnenden/Speyer: „Gebrochener Ring“ erinnert an Opfer von Amoklauf

Mit einem Kunstwerk aus Speyer soll künftig im baden-württembergischen Winnenden den Opfern des Amoklaufs
vor fünf Jahren gedacht werden. Der acht Tonnen schwere „Gebrochene Ring“ des Künstlers Martin Schöneich erinnert in Sichtweite der Albertville-Realschule als öffentliche Gedenkstätte an die 15 Opfer der Bluttat des 17-jährigen Tim K.. Der Ring wurde in einer Schiffswerft in Speyer gefertigt, hat einen Durchmesser von sieben Metern und ist begehbar. Innen sind die Namen der Opfer und ein Gedicht angebracht. Zu einer Seite scheint sich der Ring aufzubäumen. „Der Ring steckt voller Leben“, betonte Schöneich am Freitag. (dpa/lrs)