Wörth: Güterwaggons entgleist – Zugausfälle und Verspätungen bis Donnerstagnachmittag

Nach der Entgleisung von Güterwaggons bei Wörth in der Südpfalz werden die Bergungsarbeiten voraussichtlich noch bis Donnerstagnachmittag dauern. Das sagte ein Bahnsprecher am Mittwochnachmittag. Die Folge: Der Regionalbahnverkehr zwischen Wörth und dem elsässischen Grenzort Lauterbourg fällt aus und wird durch Busse ersetzt. Betroffen sind auch die Linien S5, S51 und S52 der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH (AVG), einer Tochter der Stadtwerke Karlsruhe. Sie fahren bis zur rechtsrheinischen Haltestelle Knielingen Rheinbergstraße, dann werden die Fahrgäste mit Bussen bis zum Bahnhof Wörth und zum Rathaus gebracht. Nach Angaben des Bahnsprechers ist ein schwerer Kran aus dem hessischen Fulda im Einsatz, der die fünf entgleisten Waggons wieder auf die Schienen heben soll. „Die Arbeiten werden voraussichtlich bis morgen Nachmittag dauern“, sagte der Sprecher am Mittwoch. Nach Angaben des AVG-Sprechers werden die Arbeiten dadurch erschwert, dass der Güterzug zum Teil unter einer Brücke steht und für die Bergungsarbeiten ein Großteil der Oberleitung abgebaut werden muss. „Es ist sehr aufwendig“, sagte er. Die Bundespolizei geht nach ersten Ermittlungen davon aus, dass es zu dem Vorfall kam, weil ein Bahnmitarbeiter die Gleissperre zu früh geschlossen habe. Verletzt wurde laut Bundespolizei niemand. (dpa/lsw)