Wörth/Karlsruhe: Rheinbrücke zum Jahresende wieder frei

Die monatelangen Sanierungsarbeiten an der Rheinbrücke zwischen Karlsruhe und Wörth am Rhein enden pünktlich zum Jahresende. Am 29. Dezember sollen alle Fahrspuren freigegeben werden, wie das Regierungspräsidium mitteilt. Aktuell stehen auf der Nordhälfte der Brücke zwei verengte Fahrstreifen je Richtung zur Verfügung. Eine weitere Einschränkung soll es noch einmal in der Nacht von Donnerstag (19.12.) auf Freitag (20.12.) und von Freitagabend bis Montagfrüh (23.12) geben. Ein großes Zelt zum Schutz der Baustelle muss abgebaut werden. Dafür wird der Verkehr in Richtung Karlsruhe auf eine Spur beschränkt. Ab dem 24. Dezember sollen in Richtung Karlsruhe und ab dem 29. Dezember auch in Richtung Pfalz wieder drei Spuren zur Verfügung stehen. Die 1966 eröffnete 292 Meter lange Schrägseilbrücke aus Stahl soll durch die Verstärkung mit hochfestem Beton noch weitere Jahrzehnte bestehen können. Besonders der Lastwagenverkehr hatte dem Bauwerk stark zugesetzt. Der einzige feste Rheinübergang im Umkreis von 25 Kilometern war ursprünglich für 18.000 Fahrzeuge pro Tag ausgelegt. Zuletzt wurde er jedoch von rund 80.000 Fahrzeugen täglich genutzt. Eine zweite Brücke in unmittelbarer Nähe ist geplant. Die Bahn verfügt über eine eigene Brücke zwischen Karlsruhe und Wörth in Rheinland-Pfalz. Die Kosten der Sanierung sind nach Angaben des Regierungspräsidiums Karlsruhe von geplanten 12,5 Millionen auf rund 14 Millionen Euro gestiegen. Grund seien zusätzliche Maßnahmen zur Verkehrssicherung und Schäden an Schweißnähten, die nicht erwartet worden waren. (lrs/mj)