Wörth: Keine weiteren Vogelgrippe-Fälle bei Rassezuchtverein

Die Tiere des Rassegeflügelzuchtvereins Wörth stehen weiter unter strenger Karantäne. Wie der Landkreis Germersheim mitteilt, blieben die strengen Hygienevorschriften bestehen, bis eine Gefahr zur Verbreitung des Vogelgrippe-Erregers ausgeschlossen werden kann.  Bei den regelmäßigen Proben durch Veterinäre war bislang bei kein weiterer Fall der Geflügelpest aufgetreten. Anfang Januar hatten Routine-Proben durch das Landesuntersuchungsamt ergeben, dass mindestens sieben Vögel des Zuchtvereins mit dem Vogelgrippe-Virus infiziert sind. Der Kreis Germersheim hatte zunächst in Abstimmung mit dem Umweltministerium Rheinland-Pfalz beschlossen, alle 500 Tiere töten zu lassen, um eine Ausbreitung des Virus zu verhindern. Kurz darauf entschied der Kreis jedoch, nur die infizierten Vögel zu keulen und die anderen in Quarantäne zu nehmen. Dies sei ein Präzedenzfall in ganz Deutschland, heißt es. (mj)