Wörth: Klagen werden Baubeginn der zweiten Rheinbrücke voraussichtlich um Jahre verzögern

Mehrere Klagen und Ausgleichsmaßnahmen für den Artenschutz dürften die geplante zweite Rheinbrücke zwischen Karlsruhe und dem pfälzischen Wörth über Jahre verzögern. Das baden-württembergische Verkehrsministerium rechnet derzeit mit einem Baubeginn in sieben bis acht Jahren. Die umstrittene Brücke soll 1,4 Kilometer nördlich der bestehenden Überquerung entstehen. Diese passieren täglich rund 80 000 Fahrzeuge. Sie ist völlig überlastet und sanierungsbedürftig. Ende September hat das Regierungspräsidium Karlsruhe den Planfeststellungsbeschluss für das vom Bund finanzierte Projekt in Höhe von 107 Millionen Euro erlassen. Rheinland-Pfalz will in Kürze nachziehen, teilte der Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz auf Anfrage mit. Umweltschützer und die Stadt Karlsruhe wollen dagegen klagen und prüfen derzeit die Erfolgsaussichten. Die Klagefrist endet am 2. Januar. (asc)