Worms/Düsseldorf: Mutmaßlicher „deutscher Taliban“ vor Gericht

Ein mutmaßlicher „deutscher Taliban“ steht ab heute in Düsseldorf vor dem Oberlandesgericht. Die Bundesanwaltschaft wirft dem 37-Jährigen islamistischen Terrorismus, versuchten Mord und die Nutzung von Kriegswaffen vor. Der Deutsch-Pole, der aus dem Raum Worms stammen soll, war im Februar im Süden Afghanistans gefangen genommen und im
April an Deutschland ausgeliefert worden. Den Ermittlungen zufolge war er vor sechs Jahren nach Pakistan
gereist und hatte sich dort den Taliban angeschlossen. Laut Anklage war er in einer für Selbstmordanschläge zuständigen Einheit eingesetzt, baute Sprengsätze und kundschaftete mögliche Anschlagsziele aus. dpa/feh