Worms: Malu Dreyer dankt Rettungskräften

Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Innenminister Roger Lewentz haben den Rheinland-Pfalz-Tag in Worms genutzt, um den Streitkräften, der Polizei, den Hilfsorganisationen, den Rettungsdiensten und dem Katastrophenschutz zu danken. „Sie alle sorgen dafür, dass wir nicht nur dieses Wochenende unbeschwert feiern können. Das ganze Jahr über sind Sie für unsere Gesundheit und Sicherheit im Einsatz“, betonten sie vor rund 350 Gästen. „Der Rheinland-Pfalz-Tag 2018 ist leider weniger unbeschwert als in den Vorjahren. Viele Regierungsmitglieder waren in den Unwettergebieten von Rheinland-Pfalz unterwegs. Die Einsatzkräfte seien „buchstäblich unsere Retter in der Not“, so dass „der Katastrophenschutz im Land sehr gut funktioniert.“

„Ich stehe während des Festes in engem Kontakt mit unserem Einsatzleitungen“, sagte Dreyer. „Sie haben Großartiges geleistet und stehen auch jetzt an der Seite der Geschädigten, die immer noch ihre Keller auspumpen und Schlammmassen beseitigen müssen.“ Wirtschaftsminister Volker Wissing hat sich in der Südpfalz ein Bild davon gemacht, wie sehr durch Starkregen und Hagel große Teile der Weinreben beschädigt wurden. „Wir müssen davon ausgehen, dass Unwetter weiter zunehmen. Hier treffen wir als Land Vorsorge und investieren stark in den Hochwasserschutz.

Ganz wichtig sei es, immer wieder Nachwuchs für den Einsatz bei den Rettungsdiensten zu begeistern, da ohne die ehrenamtliche Unterstützung die Sicherheit und vor allem die schnelle Hilfe nicht gewährleistet werden könnten. „Gestern konnte ich beim Jugendempfang 150 Jugendliche begrüßen, die sich in den unterschiedlichsten Bereichen engagieren. Ich bin stolz darauf, Ministerpräsidentin eines Landes zu sein, in dem sich besonders viele Menschen engagieren und zusammenstehen, wann immer es darauf ankommt“, so Dreyer. Als eine der ältesten Städte Deutschlands verleihe die Nibelungenstadt Worms mit ihrer lebendigen Geschichte und den vielen attraktiven Flächen und Plätzen dem Fest eine ganz besondere Atmosphäre. Der Rheinland-Pfalz-Tag zieht geschätzt 300 000 Menschen an, er endet am Sonntagabend. (wg)