Worms: Polizei testet Pedelecs im Streifendienst

Die Polizei in Mainz und Worms erprobt für Rheinland-Pfalz den Einsatz von Pedelecs im Streifendienst. «Pedelecs sind nicht nur eine umweltfreundliche Alternative, sie ermöglichen auch Einsätze in schwierigem topographischem Gelände oder Einsatzräumen wie Radwegen oder Parks, die mit Streifenwagen kaum zu erreichen sind», sagte Innenminister Roger Lewentz beim Start des Pilotbetriebes am Donnerstag in Mainz. Zunächst sind sechs der Räder mit Elektroantrieb im Einsatz. Die Anschaffungskosten bezifferte das Ministerium auf rund 18 000 Euro. Getestet wird in den Städten Mainz und Worms. Wenn sich der Einsatz bewährt, sollen die Streifen auf weitere Regionen ausgeweitet werden. «Nicht motorisierte Fahrradstreifen der Polizei werden bereits seit vielen Jahren in den Innenstädten der Ober- und Mittelzentren eingesetzt und haben mit ihrer Präsenz zur Erhöhung des Sicherheitsgefühls in der Bevölkerung beigetragen», sagte Lewentz. Mit einer modernen und umweltbewussten Stadtentwicklungsplanung steige in den Innenstädten auch der Radverkehr. Damit gewinne auch der Einsatz von Radstreifen an Bedeutung – sowohl wegen der Verkehrssicherheit als auch wegen der Überwachung von Verstößen im Radverkehr. Die Bürgernähe nehme ebenfalls zu. Die Pedelec-Streifen könnten dies noch steigern. Der E-Antrieb mache einen größeren Einsatzradius möglich. Und es könne schneller auf Störungen aus Radfahrersicht reagiert werden. (mho/dpa)