Worms: Prozess gegen NPD-Stadtrat unterbrochen

Der Wormser Prozess gegen einen NPD-Stadtrat wegen des Vorwurfs der Volksverhetzung wurde nach einer Zeugenvernehmung bis zum 23. Februar unterbrochen. Auf Antrag der Verteidigung würden weitere Zeugen geladen, sagte ein Sprecher des Amtsgerichts. Der 21 Jahre alte Michael Weick, der am Mittwoch im Stadtrat
mit einer Äußerung über Asylbewerber für einen Eklat gesorgt hatte, steht im aktuellen Fall vor Gericht, weil er im Internet Menschen jüdischen Glaubens beleidigt haben soll. Nach Angaben des Sprechers äußerte er sich am Freitag nicht zur Sache. Zu dem Prozess war es gekommen, weil Weick einen Einspruch gegen einen Strafbefehl über 120 Tagessätze zu je 15 Euro (1800 Euro) eingelegt hatte. Am ersten Verhandlungstag wurde ein Beamter des Polizeipräsidiums Mainz als Zeuge vernommen. (dpa/aha)