Zuzenhausen: Hoffenheim bangt vor Leverkusen-Spiel um Gnabry und Demirbay

Fußball-Bundesligist 1899 Hoffenheim bangt vor dem Auswärtsspiel bei Bayer Leverkusen am Samstag um den Einsatz von Serge Gnabry und Kerem Demirbay. „Stand heute ist es sehr unwahrscheinlich, dass beide dabei sind“, sagte TSG-Trainer Julian Nagelsmann. „Serge ist umgeknickt, Kerem hat einen Schlag abbekommen. Sein Fuß ist blau und dick – das sieht noch nicht so gut aus. Wir werden spontan entscheiden, ob wenigstens einer spielen kann.“ Die Playoff-Pleite in der Champions League gegen den FC Liverpool haben die Kraichgauer abgehakt. „Wir haben das kurz analysiert und konzentrieren uns jetzt voll auf das schwere Spiel in Leverkusen“, erklärte Nagelsmann.

Unterdessen reagierte Nagelsmann mit heftiger Medienkritik auf die aus seiner Sicht zum Teil überzogenen Schlagzeilen nach dem Champions-League-Aus der TSG 1899 Hoffenheim beim FC Liverpool. „Es ärgert mich, wie in einigen Medien über meine Spieler geschrieben wird. Ich empfinde das als unverschämt und ungerecht“, sagte Nagelsmann. Hoffenheim hatte das Playoff-Rückspiel in Liverpool am vergangenen Mittwoch mit 2:4 verloren. Dabei bot die TSG in der ersten halben Stunde eine schwache Leistung. Dies habe er auch ehrlich analysiert, sagte Nagelsmann. „Ich empfinde es aber als grenzwertig, die Spieler zu beleidigen. Es ist ein Wahnsinn, wie über Menschen gesprochen wird. Und dann regen wir uns auf, wenn sich die Leute gegenseitig die Köpfe einschlagen“, kritisierte der 30-Jährige. (dpa/asc)