Zweibrücken/Haßloch: Tödlicher Unfall im Holiday Park beschäftigt Oberlandesgericht

Der tödliche Unfall im Holiday Park im August 2014 beschäftigt ab heute auch das Pfälzische Oberlandesgericht Zweibrücken. Die Richter sollen klären, ob das Landgericht Frankenthal Rechtsfehler gemacht hat. Ein damals elf-jähriges Mädchen war in dem Fahrgeschäft Spinning Barrels von den Plattformen erfasst und tödlich verletzt worden. Drei Mitarbeiter des Parks standen deshalb wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht. In erster Instanz wurde einer von ihnen zu einer Geldstrafe verurteilt, die anderen beiden freigesprochen. Dagegen hatten die Staatsanwaltschaft und die Eltern, die als Nebenkläger auftreten, Berufung eingelegt. Als das Landgericht Frankenthal die Berufung verwarf, legten sie Revision ein. Je nach Ausgang des Verfahrens kann das OLG die Revision verwerfen oder das Urteil aufheben und den Fall zur Neuverhandlung zurückverweisen. Laut Gerichtssprecher Erik Kießling ist damit zu rechnen, dass noch am Freitag eine Entscheidung fällt. /nih